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2 Blogs kann ich nicht betreibe, da fehlt mir die Zeit. Deswegen, hier mein
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Passwort gibts auf Anfrage
7.3.09 13:36


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mag mir jemand...

....meine Ablage wegsortieren...abheften...ausmisten...??? Mag mir jemand meine Steuererklärung der letzten 2 Jahre machen???

Nein??

Ich auch nicht...
8.1.09 14:05




in diesem Sinne...

frohe Weihnachten und ruhige Festtage!
23.12.08 16:32


gestern

durch die Spendengala angeregte Gedanken, wie man als Normalbürger helfen kann, ausser natürlich spenden und vor der eigenen Haustüre zu kehren.

Dadurch kamen wir auf das Thema adoption zu sprechen.
Und wieder einmal zeigt sich, dass Deutschland anderern Ländern weit hinterherhinkt. In allem. Schwule und Lesben haben nur als Einzelpersonen ein Recht auf adoption. Sprich als Alleinerziehende. Welche Chancen hätte man da? In Deutschland kommen ca 10 heterosexuelle Paare auf ein zu adotierendes Kind. Diese werden aus "sicherlich verständlichen Gründen" bevorzugt. Also sinkt die Chance auf null. Die Gründe, wesshalb sie bevorzugt werden ist denkbar einfach, da ein lesbisches Pärchen sich alleinerziehend bewerben muss, da selbst durch eine Verpartnerung sie als nich verheiratet angesehen werden, so ist es verständlich das verheirateten Paaren der Vortritt gelassen wird.

Warum ist es noch immer nicht möglich, verpartnerungen der Ehe gleichzustellen?

Ein Auszug aus einem Brief von Cardinal Ratzinger:

(...) dass die Ehe heilig sei, während gleichgeschlechtliche Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz verstossen würden. Eine rechtliche Gleichstellung von schwul-lesbischen Paaren sei nicht gerechtfertigt, obwohl man den homosexuellen Menschen mit Achtung, Mitleid und Takt begegnen müsse. Wenn man das Adoptionsrecht auf gleichgeschlechtliche Paare ausweite, würde man damit faktisch Gewalt an Kindern ausüben, da man ihren Zustand der Bedürftigkeit ausnützte um sie in ein Umfeld einzuführen, welche ihrer vollen menschlichen Entwicklung nicht förderlich sei.

Wird also die Politik von der Kirche regiert??

Ob das so stimmt weiß ich nicht. Verständlich wird es nie für mich sein.

Sollten nicht Liebe, Fürsorge und Halt im Vordergrund stehen? Wie gut für ein Kind Vater und Mutter zu haben. Selbst wenn es geschlagen, missbraucht, vernachlässigt oder Opfer von Alkohol und Drogen wird.
Das alles nimmt der Staat in Kauf, wenn unsere Mitbürger, die kaum für sich selbst sorgen können, ein Kind nach dem anderen bekommen. Diese Eltern nicht dafür aufkommen können, ob die Kinder genügend Essen, Kleidung oder Bildung bekommen.
Darum kümmert sich der Staat nicht. Aber laut "Nein" schreien, wenn Menschen tatsächlich Kinder haben wollen, Kindern ein zu Hause bieten wollen. Nur weil sie nicht der "traditionellen" Familie entsprechen.
Sie verbieten es oder legen einem soviele Steine in den Weg, das man einen langen Atem braucht um den rechtlichen Anforderungen stand zu halten.

Sich aber dann wundern, wenn der Bildungsstand der Zöglinge aus diesen traditionellen Familien zu wünschen übrig lässt. Sie straffällig werden und spätestens mit 17 schon ihr 2.Kind gebären um es mit ähnlichen Erziehungsmethoden aufwachsen zu lassen, mit denen sie auch groß geworden sind. Ein Teufelskreis also.
95% der Jugendlichen im Gefängnis sind als Kinder missbraucht und/oder misshandelt worden. In ihren tollen Vater-Mutter-Kind Familien.

Es soll jetzt bitte aber nicht so rüberkommen, das nur Lesben oder Schwule Kindern eine gerechte Familie sein können. Um Himmels willen. Ich wollte nur aufzeigen, das durchaus auch Kinder in heterosexuellen Familien psychische Schäden bekommen können, was ja den Kindern aus homosexuellen Familien nachgesagt wird.
Nur das in heterosexuellen Familien Missbrauch und Misshandlung unter dem schönen Deckmantel der traditionellen Familie geschieht.
8.12.08 19:06


Süden, Osten, Norden...Deutschland

Nachdem gestern um 23:00 Uhr noch immer keine Ruhe einkehrte, machten wir uns bemerkbar. Der altbekannte und gern von älteren Damen genutzte Besenstiel kam zum Einsatz. Keine 5 minuten später klingelte es an der Tür. Ich kroch aus dem Bett und machte auf. 2 meiner neuen Nachbarn waren es. Sie wollten sich entschuldigen. Ob denn niemand bescheid gesagt hätte, sie würden feiern. Einweihung. Nein, hat niemand. Gut, hätten wir das gewusst, wären wir nicht so stinkig gewesen. Sache geklärt, sehr nette Unterhaltung geführt und dann, dann bin ich ins Bett. Natürlich konnte ich nicht schlafen. Ich dachte noch länger über das geschehene nach....

Im Süden ist es ja so, dass die Fiestas gefeiert werden, wie sie fallen. Und wenn es nichts zu feiern gibt, setzt man sich eben mit jedem der gerade vorbei kommt zusammen, es wird gelacht, geredet und Spaß gehabt. Die Kinder sind bis weit nach Mitternacht noch wach und suchen sich dann dreckig und verstaubt ein Eckchen, rollen sich zusammen und schlafen.

In Osteuropa, da läuft es ähnlich. Da wir noch dazu hochprozentiger Klarer getrunken. Die Kinder sind mittendrin und bekommen Milch mit Schuß aus Olgas Brust oder direkt aus der Pulle. Dort ist jeder Laut und freut sich wahrscheinlich noch über die anderen, die auch laut sind und gönnt Ihnen die Lebensfreude.

Im Norden, da habe ich kein klares Bild. Ich stelle mir ein eingeschneites Reeddachhaus vor, wo Ole mit Björk 10 blonde, blauäugige Babys machen. Sie "skollen" sich höchstens mit einem Dunkelbier zu und reden kaum dabei.

Im Westen, ich beschränke mich jetzt mal nur auf Deutschland, da ist es ja so, dass man erst feiert nach reiflicher Überlegung und offiziellen Einladungen. Üblicherweise sagt man auch dem letzten in der Straße bescheid das es evtl. etwas lauter wird.
An den restlichen Abenden sitzt man um 19:00 bereits auf dem Sofa, schaut die Nachrichten, schüttelt den Kopf über unsere bescheidene Politik und danach gibt es den Tatort auf ZDF. Die Frau löffelt Ihren Himbeer-Mandarinen-Öko-Joghurt und der Mann trinkt vielleicht ein Bier.
Die Kinderchen liegen bereits seit 18:15 Uhr im Bett, nachdem sie Ihr Biogemüse gegessen haben und schlummern friedlich im Antiallergischen-Staubfreien Bett. Natürlich ohne Leuchtsternchen an der Decke, denn diese sind ja bekanntlich giftig.
Sollte jemand diese Ruhe stören, sind sie zu allem bereit. Ja sogar der Besenklopfer kommt zum Einsatz. Sollten die Störenfriede gar keine deutschen Mitbürger sein, fällt der Satz "was willst Du auch erwarten".
Es wird heimlich die Polizei gerufen während man selbst hinterm Vorhang sitzt und sich die Hände reibt. Am nächsten Tag lächelt man den Nachbarn freundlich ins Gesicht und bringt seinen Calvin-Theobald in den Kindergarten, dort wird natürlcih in den buntesten Farben über die argschlimmbösen Nachbarn gewettert und man selbst lobt sich in den höchsten Tönen. Denn man ist ja Deutsch und weiß was sich gehört. Man bekommt zustimmung aus jeder Reihe und hört sowas wie "das dürft ihr euch nicht gefallen lassen!!" "unmöglich" "unerhört" und bekommt somit den Rücken gestärkt für den nächsten deutschen Einsatz.
Man fährt nach Hause um mit Sakrotan den Boden zu wischen, während die Kräuter-Leimsamen-Bratlinge in der Pfanne brutzeln und hat das untrübliche Gefühl, alles richtig zu machen.

Naja, ich werde unsere Nachbarn jedenfalls weiterhin darauf aufmerksam machen, wenn mich was stört, werde aber versuchen ein bisschen mehr undeutsche Toleranz zu zeigen.
1.11.08 10:59


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